Aktion pro Humanität :
Hilferufe aus Syrien und dem Niger –  Den Menschen in Not an der Seite sein – in Syrien und im Niger.

Unsere Welt-Un-Ordnung wirft ihre Schatten bis zu uns an den Niederrhein, bis nach Kevelaer. Von hier arbeitet die Stiftung Aktion pro Humanität seit mehr als 20 Jahren und versucht gemeinsam mit den Menschen am Niederrhein Bote und Realisierer von Trost und Perspektive in der Welt zu sein.

Die Menschen an vielen Orten dieser Welt wissen das inzwischen. So kommt es immer wieder zu ganz konkreten Hilferufen nach Kevelaer. In diesen Tagen kommen sie aus Syrien und dem Niger.

Erzbischof Laurent Lompo, Niamey, Niger

Erzbischof Laurent Lompo aus dem Niger bittet aus ganz anderen Gründen um Hilfe. Der Sahelstaat mit einer 20 Millionen Bevölkerung hungert. Er bittet dringend um Hilfestellung für die Spezialzentren, die sich um unterernährte Kinder und Mütter kümmern. Die internationale Hilfe wegen der Hungersituation einiger Millionen Menschen ist zwar erbeten und angefordert, aber noch nicht angelaufen. Aktion pro Humanität hat im Dezember schon mit einer ersten großen Spendenaktion helfen können. Der Hunger wird noch mindestens bis zur nächsten Ernte im November dauern. Und man sagt, dass der Hunger der ersten 1000 Lebenstage eines Kindes lebenslängliche Folgen zeigt.

„Bei unserem Besuch im Niger im Januar diesen Jahres haben wir drei dieser Zentren gesehen, die zu den Sprechstunden mit den Untersuchungen der Kinder, mit Wiegen und Messen, mit der Verteilung der Nahrungsmittel alle Hände voll zu tun hatten. Und ab März erwartete man dort eine deutliche Verschlechterung der Situation. Man schätzte, das es zwei- bis dreimal so viele bedürftige Kinder und Mütter geben werde. März ist es nun geworden.

Am Sonntag, den 11. März 2018 gab es in Niamey eine große Fasten-Wallfahrt, die von morgens um 8.00 Uhr bis abends um 18.00 Uhr dauerte. 3500 Christen kamen an den Bischofssitz und in die Kathedrale, beteten und sangen. Ihre Intention war u.a. auch die Bitte um Linderung ihrer eigenen Hungersituation im Land. Es gab keine Störungen oder Übergriffe. Allerdings war die Veranstaltung durch Militärpräsenz geschützt.

Wie bereits schon einige Male zuvor wird die Stiftung der Familie Seibt aus Wesel-Flüren/Grav-Insel diese Nothilfe-Aktion der Stiftung Aktion pro Humanität in der Fastenzeit mit konkretem Handeln begleiten. 12.500 Euro werden von Frank Seibt für die Nothilfe (Nahrungsmittel, Medikamente, Verbandsmaterialien, Baustoffe) zugunsten der leidenden Menschen in Damaskus bereitgestellt. Weitere 12.500 Euro sind für die Hungerhilfe im Niger bestimmt, wo die Stiftung der Familie Seibt bereits im Dezember sehr, sehr großherzig interveniert hatte. Im Niger werden damit aktuell drei Feeding-Center zur Behandlung von unterernährten Kindern und Müttern unterstützt.

Starke Zeichen der Hoffnung für die Menschen in so großer Not und ein großes Startkapital für diese Hilfsaktion vom Niederrhein in der Fastenzeit 2018!

Sie können sich an die Seite dieser Menschen in Not stellen.

Spendenkonto der
Stiftung Aktion pro Humanität
Volksbank an der Niers IBAN DE39 32061384 43301300 11

Stichwort  Niger